Warum ist ein Kombucha-Teepilz ungleichmäßig gewachsen oder instabil?

Der Original-Kombucha-Teepilz vermehrt sich ständig und bildet Ableger. Diese können mitunter sehr ungleichmäßig werden. Bei einer starken Gärung und großer Blasenbildung kann die Oberfläche sehr uneben werden. Das ist dann unbedenklich und kein Hinweis auf eine schlechte Qualität oder einen Befall mit Fremdkeimen.

Ein gleichmäßiges Wachstum des Kombucha-Teepilzes ist wesentlich abhängig von der Tee- und Zuckersorte, ihrem Mischungsverhältnis und günstigen Rahmenbedingungen wie der Umgebungstemperatur. 

Für ein gleichmäßiges Wachstum gehört vielleicht auch etwas wie der „grüne Daumen“ bei Pflanzen. Einige Kunden berichten von ständig gleichmäßig gewachsenen Ablegern und andere klagen darüber, dass sie hier keine erwünschten Ergebnisse haben. 

Wird zu viel ungeeigneter Tee z.B. mit einem hohen Anteil ätherischer Öle verwendet, oder bei Rückständen von Reinigungsmitteln im Gärgefäß, dann gelingt die Symbiose der Mikroorganismen nicht und der Fermentationsprozess wird gestört. Die Kultur erholt sich wieder, wenn man ihr wieder eine geeignete Umgebung gibt.

Auch bei Versuchen mit weniger gut oder gar nicht geeigneten Süßungsmitteln (getrockneter Zuckerrohrsaft, Ahorn-Sirup, Agave-Sirup, Honig, Stevia) kann das Wachstum einer neuen Kultur gestört werden. Verwenden Sie dann so lange kristallinen Rohrohrzucker oder weißen Haushaltszucker für den Ansatz, bis sich ein neuer, stabiler Pilz bildet. Haushaltszucker aus Zuckerrüben ist der Klassiker. Den gibt es jetzt auch in Bio-Qualität.

Der Grund für eine unstabile Kultur kann auch ein zu geringer Zuckeranteil bei zu langer Gärung sein. Erhöhen Sie dann den Zuckeranteil. Eine Kultur, die heute sehr regelmäßig wächst, kann beim nächsten Ansatz einen unregelmäßigen Pilz bilden und umgekehrt.

Flüssigkeitseinlagerungen während der Pilzbildung können zu durchsichtigen Stellen, punktuell oder großflächig, im Teepilz führen. Das ist unbedenklich und normal. 

Eine Kontamination mit Kahmhefe kann eine weitere Ursache für eine schlechte Pilzbildung sein. Ist Kahmhefe in der Kultur, bildet sich auf der Oberfläche eine nur hauchdünne, gräuliche Pilzschicht und die Säuerung ist unzureichend. Kahmhefe ist gesundheitlich unbedenklich. Sie wird meist beim nächsten Ansatz wieder verschwunden sein. Sie kann über die Luft in die Kultur gekommen sein. (s. Kapitel: Wie verhindert man Schimmelbildung wirksam und was ist bei Schimmelbefall zu tun?)

Kombucha lebt nicht in einem geschlossenen System und ist äußeren Einflüssen ausgesetzt. Zum Abtöten fremder Mikroorganismen lassen Sie die Kultur einfach 3- 4 Wochen in gesüßtem Tee. Dadurch entsteht ein sehr niedriger PH-Wert und hohe Säure, wodurch viele, kulturfremde Mikroorganismen abgetötet werden.

Original-Kombucha.de bietet Ihnen besonders gleichmäßig gewachsene Original-Kombucha-Teepilze an und hütet die genauen Bedingungen für ein gleichmäßiges Wachstum als strengstes Betriebsgeheimnis ebenso, wie den in Vergessenheit geratenen, vollkommen natürlichen Vitalisierungsprozess, dem jede unserer Kulturen unterzogen wird.

(Auszug aus unserem Buch: "Kombucha selbst machen - Der Ratgeber für alle, die Kombucha selbst machen" ©. Erhältlich als als Taschenbuch hier im Shop und auch als Sofortdownload in Ihrem Kundenkonto. Ein Kundenkonto ist für Sie kostenlos. Sie können es in wenigen Schritten anlegen.)

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