Wie können die wertvollen Bestandteile von grünem Tee bei der Kombucha-Herstellung erhalten bleiben?

Grüner Tee soll für Kombucha kurz aufgekocht werden, damit für die Kombucha-Herstellung ausreichend Bestandteile des Tees frei werden (z.B. Sticksoff), die gut für den Fermentationsprozess sind. Üblicherweise wird jedoch empfohlen, grünen Tee wegen seiner Inhaltsstoffe nur bei etwa 90°C ziehen zu lassen. Wie kann beides miteinander vereinbart werden?

Wer die Empfehlung umsetzen möchte, grünen Tee wegen seiner Inhaltsstoffe nicht in kochendem Wasser ziehen zu lassen, kocht 50% des grünen Tees mit und lässt die andere Hälfte des Tees bei 90°C ziehen. Dann werden beide Teeaufgüsse gezuckert, auf Zimmertemperatur abgekühlt und zusammen ins Gärgefäß gegeben. 

Da der Tee hier nicht bei 100°C gekocht wird geht man allerdings das Risiko ein, dass Fremdkeime über den Tee in die Kultur gelangen. Daher empfehlen wir dieses Vorgehen nicht. Fremdkeime sterben erst zuverlässig bei 100°C ab. Trinkt man den grünen Tee unmittelbar, bemerkt man eventuelle Fremdkeime nicht. Sie sind nur in geringer Anzahl vorhanden. Wird der Teeaufguss dann aber für die Kombucha-Herstellung verwendet, habe Fremdkeime ein geeignetes Umfeld zur Vermehrung.

(Auszug aus unserem Buch: "Kombucha selbst machen - Der Ratgeber für alle, die Kombucha selbst machen" ©. Erhältlich als als Taschenbuch hier im Shop und auch als Sofortdownload in Ihrem Kundenkonto. Ein Kundenkonto ist für Sie kostenlos. Sie können es in wenigen Schritten anlegen.)

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