#Kombucha - der wieder entdeckte Pilz Asiens

Wie ist Kombucha von Asien zu uns gelangt?

Der Kombucha-Teepilz hat zahlreiche Namen und um seine Wirkung ranken sich viele wundersame, mythenreiche Geschichten. Es wird vermutet, dass Menschen im asiatischen Raum seiner vitalisierenden und erfrischenden Wirkung schon seit Jahrtausenden vertrauen.

In historischen Quellen finden sich Hinweise darauf, dass die Chinesen den Kombucha-Teepilz schon während der Han-Dynastie kannten. Kaiser Qin Shi Hungdi, der vermutlich erste Kaiser Chinas, der zum Schutz seines Reiches den Bau der Chinesischen Mauer angeordnet haben soll, beschäftigte sich mit zunehmendem Alter mit dem Thema der Unsterblichkeit. Es heißt, ein Alchimist habe ihm eines Tages den „Trank des ewigen Lebens“ gegeben: Kombucha. 

 Seine Unsterblichkeit habe der Kaiser jedoch verwirkt, als er zu ihrer Erlangung außer Kombucha zusätzlich mit der Einnahme von quecksilberhaltigen Tabletten begonnen habe. Dies hatte seinen baldigen Tod zur Folge.

Eine andere Überlieferung erzählt, dass im Jahre 414 nach Christus ein koreanischer Wandermönch und Naturkundiger namens Ha-chimu-kamu-ki-mu, der kurz Kombu genannt wurde, an den Hof des japanischen Kaisers Inkyogekommen sei. Er habe dem Herrscher, der unter einer lebensbedrohlichen Krankheit litt, ein ungewöhnliches Geschenk gemacht. Denn er überreichte ihm lediglich ein unscheinbares Etwas: einen Teepilz. Man erzählt sich, dass der Kaiser seine Bediensteten sogleich anhielt, diesen Wundertrank entsprechend den Anweisungen des Mönchs herzustellen. 

Als er das perlende Getränk anschließend kostete, sei er davon sehr angetan gewesen und seine Beschwerden verschwanden alsbald. Das ganze Land feierte die Genesung des Kaisers und verehrte daraufhin den Wandermönch zutiefst. Der Kaiser erließ den Befehl, dass dieses köstliche Getränk fürderhin an seinem Hofe hergestellt und gereicht werden sollte. Die sagenhafte Wirkung sprach sich schnell herum und so erhielt das Getränk den Namen des Wandermönchs: „Kombucha“ (gesprochen Kombudscha), was übersetzt nichts anderes bedeutet als „der Tee des Kombu“.

Das Getränk trat in den darauffolgenden Jahrhunderten einen Siegeszug um die Welt an und gelangte schließlich über Asien nach Europa, wo es schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts bekannt ist. Auch in Russland und auf dem Balkan wird Kombucha schon seit langer Zeit sehr geschätzt. Von dort kam es in den 1920er Jahren wahrscheinlich über die slawischen Länder nach Ungarn und von dort zu uns.

Wer den Kombucha-Teepilz zum ersten Mal sieht, ist von seinem Anblick vielleicht enttäuscht. Denn der Teepilz sieht eher unscheinbar, manchmal sogar seltsam aus: Dass es sich hierbei einst um das Geschenk an einen Kaiser gehandelt haben soll und der Kombucha-Teepilz heute als Geheimtipp unter Hollywoodstars gehandelt wird, klingt zunächst unglaubhaft. Gibt man den Kombucha-Teepilz aber in gesüßten Tee mit ausreichend kultureigener Ansatzflüssigkeit, wird dieser Tee in wenigen Tagen zu einem köstlichen Wellnessgetränk.

(Auszug aus unserem Buch: "Kombucha selbst machen - Der Ratgeber für alle, die Kombucha selbst machen" ©. Erhältlich als Taschenbuch hier im Shop.)

 

Tags: Kombucha, Asien
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