Der richtige Zucker für Kombucha. Welcher ist geeignet?

Kombucha oder Wasserkefir? Was sind die Unterschiede?

Einleitung:

Kombucha und Wasserkefir sind beide fermentierte Getränke, die aus einer Lebensgemeinschaft von Mikroorganismen bestehen. Diese Gemeinschaften umfassen Hefen und Bakterien, die den Fermentationsprozess antreiben. Doch welches dieser beiden Getränke ist besser für dich? In diesem Artikel beleuchten wir die Unterschiede zwischen Kombucha und Wasserkefir und helfen dir, die richtige Wahl zu treffen.

Ähnlichkeiten zwischen Kombucha und Wasserkefir:

Beide Getränke sind fermentierte Getränke, die von einer Kombination aus Hefen und Bakterien hergestellt werden. Sie bieten eine erfrischende Alternative zu herkömmlichen Getränken und sind reich an Probiotika, die das Wohlbefinden im Darm fördern.

Was ist Wasserkefir?

Wasserkefir, auch bekannt als Japankristalle, wird in gezuckertes Wasser gegeben. Nach etwa zwei Tagen ist das Wasserkefirgetränk fertig zum Trinken. Wasserkefir ist bekannt für seinen süß-sauren Geschmack und seine leichte Spritzigkeit. Im Unterschied zu Kombucha bleibt beim Wasserkefir der Restzuckergehalt allerdings deutlich höher.

Was ist Kombucha?

Kombucha hingegen wird aus gesüßtem Tee hergestellt, in den eine Kombucha-Kultur mit einem Kombucha-Teepilz hinzugefügt wird. Nach einer Fermentationszeit von sieben bis zehn Tagen entsteht ein spritziges, leicht säuerliches Getränk. Die Geschmacksnuancen bei Kombucha sind vielfältiger und reichen von herb bis fruchtig, abhängig von der verwendeten Teesorte und der Fermentationsdauer. Weitere Informationen zu Kombucha gibt es hier.

Vergleich der Zuckergehalte:

Der Restzuckergehalt in Kombucha ist geringer als in Wasserkefir, da die Mikroorganismen im Kombucha den Zucker weitgehend abbauen. Je länger die Fermentation, desto niedriger der Restzuckergehalt. Dies macht Kombucha zur bevorzugten Wahl.

Geschmackliche Vielfalt:

Kombucha bietet eine größere Bandbreite an Geschmacksnuancen im Vergleich zu Wasserkefir. Die Vielfalt der Teesorten, die für Kombucha verwendet werden können, trägt zu dieser Geschmacksvielfalt bei. Wasserkefir hingegen hat einen konsistenteren Geschmack, der hauptsächlich süß-sauer ist.

Vorteile für das Wohlbefinden:

Beide Getränke sind reich an Probiotika, die eine gute Darmflora und das Mikrobiom fördern können. Kombucha enthält zusätzlich Polyphenole aus dem Tee, die antioxidative Eigenschaften besitzen. Wasserkefir hat einen höheren Restzuckergehalt, was sich unvorteilhaft auf die Darmflora auswirken kann.

Fazit:

Während sowohl Kombucha als auch Wasserkefir positive, vitalisierende Eigenschaften haben und erfrischende Alternativen zu herkömmlichen Getränken bieten, hat Kombucha durch seinen niedrigeren Restzuckergehalt und die größere Geschmacksvielfalt die Nase vorn. Weitere Informationen und Rezepte mit Kombucha findest du hier.

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